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VGT beendet die Meistschaft mit emotionsgeladenen Spielen in Laakirchen | Drucken |
Samstag, 6. Februar 2010
Mit der Auswärtsfahrt in den Hexenkessel nach Laakrichen erwartete die Mannen von Kapitän Roland Schmied ein heißer Tanz. Die Ausgangssituation war ziemlich klar: Entweder ein Sieg, der den Klassenerhalt aus eigener Kraft sichern würde, oder abwarten und hoffen, das Vöcklabruck Schützenhilfe leistet...

ASKÖ Laakirchen : Grazer Turnerschaft 3 : 2 11:8/11:7/8:11/7:11/11:2

Gleich im ersten Spiel hatte der VGT die rießen Chance, das Minimalziel unter Dach und Fach zu bringen, doch wiedermal kam alles anders. Bereits mit dem ersten Servicefehler gab unser Villacher Kapitän die Machroute vor... Kaum ein Spielzug wurde bilderbuchartig abgeschlossen, kaum eine Abwehr wurde ruhig in das Feld gestellt. Somit war es nur eine Frage der Zeit, bis die Laakirchner Jungs den ersten Satz mit 11:8 gewinnen. Nach einer herzzerreißenden Ansprache von Routinier Robert Tapler ging die Grazer Turnerschaft voller Elan und Begeisterung in den zweiten Satz. Doch der Schuss ging nach hinten los. Nach ein paar verkorsten Einwürfe von Schmied übernahm die Hyhne Trippl das Service. Doch die Wende kam wieder nicht. Die gewohnte Grazer Abwehrmauer mit den italienschen Seitenspielern Prudenziati und Scartezzini und der Leitfigur Tapler konnte in keinster Weise die entscheidenen Impulse geben, um eine Kehrtwende einzuleiten. Als der zweite Satz ebenfalls an die Laakirchner abgeben wurde, schien die Grazer Gallere schon dem Meeresboden nahe. Mit den Rücken zur Wand schien nicht mal der kühnste VGT-Fan an einen Punktegewinn zu glauben. Die Friedhofsstimmung, die sicher mittlerweile in die VGT-Fünf eingeschlichen hat, zeigte seine erstaunlich ansteckenden Wirkung. Die Laakirchner begannen das Spiel auf die Leichte Schulter zu nehmen, doch mit der VGT-Five. Kurzhand entschlossen sich die Mannen aus der Steíermark, nochmals gemeinsam an einem Strang zu ziehen um die sinkende Gallere vor dem Untergang zu bewahren... die nächsten zwei Sätze waren eine klare Angelegenheit. Immer zielstrebiger, immer konsequenter wurde der Grazer Paradeangriff mit Trippl-Schmied. Unterstützt wurden die beiden von einem nahezu fehlerfreien Abwehrtrio. Sogar die Umstellung von Tapler auf rechts außen und Scartezzini in die Mitte konnten die harmlosen Schläger von Laakirchen nicht ausnützen... Im letzen Satz ging das Grazer Schiff dann doch erwartungsgemäß unter...Ahoi

SG Grieskirchen/Pötting – Grazer Turnerschaft 0 : 3 11:5/11:7/11:5

Im zweiten Spiel traten die Grazer gegen den haushohen Favoriten und Titelanwärter aus Grieskirchen an. Mit Trippl Reinhard im Service schaffte man es zu Beginn des ersten Satzes überraschend gut mit den Oberösterreichern mitzuhalten. Doch gegen Ende des Satzes machte sich die größere Klasse der Favoriten bezahlbar und sie konnten immer wieder, fast nach belieben, punkten. Der zweite Satz begann völlig überraschend mit scheinbar ausgewechselten Grazern. Trippl konnte im Service immer wieder punkten und der gegnerische Angriff wirkte ebenso wie ausgewechselt. So kamen die Grazer zu einer Vier-Punkte-Führung. Mit einem taktisch klugen Timeout schafften es die Routiniers auf der Gegenseite allerdings die Grazer aus dem Spiel zu bringen. Im restlichen Satz gelang den Grazern lediglich ein Punkt und somit musste dieser auch an die Favoriten abgegeben werden. Der letzte Satz begann wie fast jeder Satz in dieser Meisterschaft, mit einem Servicefehler. Auch die nächsten beiden Punkte konnten die Grazer nicht für sich verbuchen und standen gleich zu Beginn mit einem Rüchstand da, welcher nicht mehr aufgeholt werden konnte. Zwar konnte Trippl Reinhard mit seinem druckvollem Service noch den ein oder anderen Punkt für die Grazer erzielen, aber man schaffte es nicht in diesem emotionsgeladenen Spiel die Punkte zu erzielen. Zwei gelbe Karten, auf beiden Seiten jeweils eine, brachten allerdings keine Wende zu Gunsten der Grazer. So wurde das letzte Spiel dieser Saison doch noch recht klar verloren.
Zwar konnte man in der letzten Runde keinen Sieg einfahren, aber gegen Laakirchen konnte man sehr gut mithalten. Den Klassenerhalt schaffte man trotzdem, da Drösing nicht beide Partien der letzten Runde gewinnen konnte. Somit wurde das Ziel der dezimierten Grazer erreicht und man ist auch nächste Saison wieder in der stärksten Hallen-Liga der Welt vertreten.
 
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